Oberlausitz-Wanderung auf die Hohe Dubrau und den Monumentberg

Oberlausitz

12 km
220 m
220 m
3,0h
Einfach

Highlights:

  • Wandern mit Aussicht auf die umliegenden Berge
  • Panoramablick vom Aussichtsturm auf dem Monumentberg
  • Historische Gedenkstätten

Die Hohe Dubrau ist mit 307 m die höchste Erhebung in der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Auf dem benachbarten Monumentberg wurden 2001 die gemütliche Lausitzblick-Baude und ein 25 m hoher Aussichtsturm errichtet.

Die Tour startet in Steinölsa in Sachsen

Bei der Bushaltestelle an der Gaststätte Zur Hohen Dubrau in Steinölsa beginnt ein mit grünem Strich markierter Wanderweg, der hinter dem Gasthaus rechts abbiegt und über Wiesen zu einem Teich führt. Auf einem Waldweg wandert ihr an diesem Teich vorbei in Richtung Südwesten. Nach 2 km erreicht ihr eine Lichtung; hier beginnt eine Asphaltstraße, auf der ihr jedoch nicht weitergeht. Vielmehr haltet ihr euch links, geht an einem einzeln stehenden Haus vorbei und weiter mit der Markierung grüner Strich am Waldrand entlang.

Leicht ansteigend erreicht ihr in zehn Minuten den Rastplatz am Naturdenkmal Pilzeiche. Von hier an ist eure Markierung ein grüner Punkt. Ihr folgend kommt ihr in einer guten Viertelstunde auf den Gipfel der Hohen Dubrau. Von einer kleinen Klippe mit Namen Teufelsstein ist aber nur eine sehr begrenzte Aussicht in Richtung Westen möglich. Der Abstieg folgt zunächst einige Meter dem Anstiegsweg, dann aber geht es links weiter. Die Grünpunkt-Markierung führt euch rasch an den Waldrand oberhalb von Groß Radisch.

Wanderung mit schöner Bergsicht

Hier habt ihr eine schöne Aussicht auf die Königshainer Berge, das Isergebirge und den nahe gelegenen Monumentberg, euer nächstes Ziel. Auf der Dorfstraße geht ihr bergab durch den Ortsteil Silberberg, bis nach etwa 500 m an einem Wegweiser eine kleine Asphaltstraße nach links zum Monumentberg (293 m) abzweigt. Oben lädt die Lausitzblick-Baude zu einer Rast ein. Auf dem Aussichtsturm könnt ihr das Panorama genießen, das sich von der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft bis zum Iser- und Zittauer Gebirge und zum Oberlausitzer Bergland erstreckt. Der grüne Punkt weist euch nun am Rand eines Feldes den Berg hinab, dann links wieder in den Wald. Ihr kommt an eine Landstraße, biegt links ein und erreicht nach etwa 1,2 km Kollm. 

Am Rittergut »Schloss Kollm« schwenkt ihr links ein und wandert mit einer Grünstrich-Markierung am Gutshaus vorbei. Bevor ihr das Gutsgelände verlasst, passiert ihr eine Kriegsgräberstätte links vom Weg, die daran erinnert, dass hier am 16. April 1945 die deutsch-russische Front verlaufen ist. Über Felder gelangt ihr zum Waldrand, dem ihr nach links und kurz darauf nach rechts folgt. Wo der Weg ganz in den Wald eintaucht, liegt linker Hand etwas versteckt hinter Bäumen eine Familiengrabstätte mit Gruft der ehemaligen Gutsherren von Kollm. Der Grünstrich-Weg führt euch nun ungefähr 1,7 km durch Wald zum ehemaligen Forsthaus Waldhof, wo ihr rechts in eine Forststraße einbiegt. Nach ca. 1 km erreicht ihr eine Landstraße, auf der ihr links in wenigen Minuten zu eurem Ausgangspunkt an der Bushaltestelle in Steinölsa zurückkommt.

Autor: Manfred Schmid-Myszka

Diese Tour stammt aus dem Rother Wanderführer Oberlausitz. Sie ist auch erhältlich in der Rother Touren App für Android und iPhone.

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