Im Vogelparadies: Wandern um den Dümmer See

Hüde, Dümmer See

Zuletzt aktualisiert: 17. März 2022

18 km
5,0h
Einfach
Gar nicht
Gut: Befestigte Wege
für Kinderwagen geeignet

Highlights

  • beliebtes Wassersportrevier
  • Museum Moorwelten
  • drittgrößter Kranichrastplatz Europas

Wandern um den Dümmer See ist vor allem im Frühjahr und Herbst ein erholsames Abenteuer. Wenn die Wassersportsaison noch nicht eingeläutet ist, gehört das Wasserrevier ganz den Vögeln. Der Dümmer See ist nach dem Steinhuder Meer der zweitgrößte Binnensee in Niedersachsen und im Sommer ein sehr beliebtes Ziel für Segler, Surfer, Rad- und Wandertouristen.

Wandern um den Dümmer See

Wandern Dümmer See
Herrliche Ruhe herrscht im Frühjahr am Dümmer See.

Eure Tour startet am Hafen in Hüde. Vor euch liegen 18 Kilometer Deichweg – einmal rund um den Dümmer. Was auf den ersten Blick etwas langweilig anmutet, täuscht. Der Rundweg bietet viel Abwechslung für alle Sinne. Euch erwarten kleine Yachthäfen, Cafés und Bars, hübsche Ferienhaussiedlungen und viel Natur mit uralten Bruchwäldern, Moorwiesen und Schilfgebieten.

Nachdem ihr Hüde hinter euch gelassen habt, durchquert ihr das Landschaftsschutzgebiet Hohe Sieben und kommt vorbei an einem Schilfsteg. Ein kurzer Abstecher lohnt sicht. Vom Steg aus habt ihr einen guten Blick auf die Röhrichtbestände am Dümmer See, und von einem Unterstand aus könnt ihr in Ruhe Enten, Schwäne und Gänse beobachten.

Überall am See gibt es Möglichkeiten, in die Welt der Vögel einzutauchen.

Lembruch im Aufbruch

Als nächstes kommt ihr am neuen Marissa Ferienpark vorbei. Ein modernes, riesiges Urlaubsresort mit Appartements, Ferienhäusern, gastronomischen Angeboten und einer Bar direkt am See. Kurze Zeit drauf wird es wieder etwas ursprünglicher. Ihr erreicht den lebendigen Ferienort Lembruch, der schon seit den 50er Jahren ein beliebtes Urlaubsziel ist. Hier gibt es einen großen Campingplatz und eine Surfschule.

Urlaub am Dümmer See.

Hinter Lembruch wird es endlich ruhiger. Ihr wandert vorbei am Aussichtsturm Dümmer Nord. Von hier habt ihr einen schönen Blick über den Dümmer See und die umliegenden Wiesen. Die Grünflächen sind übersät mit schnatternden, krächzenden Vögeln, die in den Wiesen rasten und ruhen.

Als nächstes macht der Wanderweg einen Schlenker Richtung Süden und läuft direkt auf den Olgahafen Damme zu. Es ist Zeit für eine Rast. In der Aal- & Forellenräucherei Hoffmann direkt am Seeufer gibt es leckere Fischgerichte, auch zum Mitnehmen. Über die Hälfte des Weges ist geschafft.

Tour führt durchs Niedermoor

Von hier an führt die Tour etwas vom Ufer weg entlang der westlichen Dümmerniederung. Nachdem ihr einen schönen Bruchwald durchquert habt, zeigt sich plötzlich die Region von einer ganz anderen Seite. Eine weite, unter Naturschutz stehende Niedermoorlandschaft öffnet sich vor euren Augen. Feuchtwiesen, breite Kanäle soweit ihr schauen könnt. Hier pfeift euch der Wind kräftig um die Ohren.

Langsam geht es zurück nach Hüde. Noch einmal geht es ein Stückchen durch einen Wald, bevor ihr schließlich wieder euren Ausgangspunkt erreicht. Nach 18 Kilometern Wanderung am Dümmer See habt ihr euch jetzt eine Stärkung verdient!

Das sind unsere Tipps auf diesem Adventure

  • Museum Moorwelten

    Im Museum Moorwelten des Europäischen Fachzentrums Moor und Klima könnt ihr eintauchen in diesen einzigartigen Natur- und Lebensraum. Neben einer Ausstellung mit 19 Stationen gibt es auch einen großen Klimagarten mit Erlebnissen für alle Sinne.

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  • Bootsvermietung Godewind

    Wer den See von der Wasserseite aus erleben möchte, ist bei der Bootsvermietung Godewind an der richtigen Adresse. Hier gibt es Tret- und Ruderboote, Kanus, Kajaks und SUP's zu leihen.

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  • Café Schokominza

    In einem alten Bauernhaus direkt im Ortskern von Hüde liegt das hübsche Café Schokominza. Neben Kuchen, Torten und anderen süßen Kreationen gibt es richtig guten Kaffee und erstklassige Spirituosen.

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Think green

Zum Naturpark Dümmer See gehört auch die Diepholzer Moorniederung mit einer Gesamtgröße von 118.000 ha. Moore haben eine besondere Bedeutung für den Klimaschutz. In intakten Moorlandschaften binden die dort wachsenden Pflanzen laufend CO2 aus der Luft, das im Moorboden in Form von Torf gespeichert bleibt. Schützt die Moore!

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