SUP im Spreewald: Auf Wasserwegen stehend unterwegs

Burg, Biosphärenreservat Spreewald

Highlights:

  • Mit dem SUP Biosphärenreservat erkunden
  • Ruhe genießen
  • Picknick an der Hutungschleuse

Der Legende nach pflügte der Teufel mit seinen Höllenochsen den Acker, und anschließend füllten sich die Furchen mit Wasser. So entstand der Spreewald. Glaubt es, oder glaubt es nicht. Am besten, ihr seht es euch selbst an.

Dahingleiten und Ruhe genießen

Auf der Suche nach Entschleunigung? Spiegelglattes, knietiefes Wasser. Das Ufer keine 2 m entfernt, die Strömung schwach und ringsumher schönste Kulturlandschaft: Höfe, Felder, Weideflächen. Ein alter Spreewaldkahn, gegen das Austrocknen mit Wasser gefüllt, wartet am Ufer vertäut auf das kommende Frühjahr. Jetzt, außerhalb der Hauptsaison, ist es hier märchenhaft ruhig; ihr werdet also die unzähligen Wasserstraßen des Biosphärenreservats Spreewald ganz für euch alleine haben. Zeit, die Umgebung zu beobachten und die Hektik des Alltags zu vergessen. Lasst euch die Gelegenheit, den kleinen Wundern Beachtung schenken zu können, nicht entgehen. Hier hat der Biber einen Baum gefällt, unter dem Board schwimmen die Fische hindurch, und mit etwas Glück könnt ihr das schimmernde Blau des Eisvogels zwischen den Blättern entdecken.

Burg: Ausgangspunkt für eine unvergessliche SUP-Tour

In Burg befindet sich die SUP-Station von Martin Fix, wo ihr Boards und Paddel ausleihen könnt. Bei Bedarf gibt es natür­lich auch Kurse, Neopren und alle anderen wichtigen Dinge. Packt euch einen Picknickkorb, und paddelt einfach los. Direkt an der Station setzt ihr ins Leineweberfließ ein und folgt dem Wasserweg nach links in Richtung Hutungschleuse, wo ein gemüt­licher Pausenplatz auf euch wartet. Bitte denkt daran, nicht die Schleusen zu benutzen. Haltet euch wieder links, und bleibt in der Mitte des Grabens. Das Kleine Scheidungsfließ ist schmal, und wenn es wenig Wasser führt, dann stellt ihr euch auf dem Board weiter nach vorn, damit unter der Finne mehr Platz ist. An der nächsten Möglichkeit links in das Scheidungsfließ bis zum Ostgraben, über den ihr das Kleine Leineweberfließ erreicht. Schon seid ihr wieder zurück. Aktive Erholung für 2 bis 4 Std.

Think green

Stand-up-Paddler und Fahrer von Kleinbooten sollten die Schleusen nicht betätigen, sondern ihre SUPs und Boote umtragen. Grund: Mit jeder Schleusenbetätigung fließen große Wasser­mengen ab, die im Spreewald dringend gebraucht werden.

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Der in Berlin lebende Kamera­assistent, Kulturwissenschaftler, leidenschaftliche Windsurfer und Stand-up-Paddler kam vor einiger Zeit während einer langen Wanderung auf den Esel und durchstreift seither gern in… Mehr erfahren

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